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Finally Over It

Album

Finally Over It

2025R&B/Soul · Musik

Im Finale ihrer Trilogie entscheidet sich die R&B-Größe für sich selbst.

Tracks

  1. 10:51
  2. 23:18
  3. 32:26
  4. 43:50
  5. 52:28
  6. 65:24
  7. 72:51
  8. 82:20
  9. 92:48
  10. 103:28
  11. 112:13
  12. 123:24
  13. 134:56
  14. 143:09
  15. 152:47
  16. 163:04
  17. 173:36
  18. 182:23
  19. 19
    Heart Of A WomanSummer Walker
    3:24

About this album

Nachdem sie 2018 ihr Mixtape „Last Day of Summer“ veröffentlicht hatte, zeigte Summer Walker fast ein Jahrzehnt lang offen ihre Gefühle. Die R&B-Powerfrau ließ ihre Hörer:innen in ihre chaotische Welt eintauchen – mit ehrlichen Texten, eindringlichem Storytelling und tagebuchartigen Reflexionen über den Wirrwarr von Liebe, Selbstliebe und all dem, was dazwischenliegt. Ihr Debütalbum „Over It“ von 2019 und das 2021 erschienene „Still Over It“ zeichnen eine facettenreiche Reise der Selbstfindung nach, während sie sich mit den ernüchternden Wahrheiten über Beziehungen und emotionale Grenzen auseinandersetzt. Doch mit „Finally Over It“ – dem finalen Kapitel der Trilogie – legt sie ihre selbst gewählte Lover-Girl-Persona ab und entscheidet sich für sich selbst. Dabei ist ihr egal, wie das für andere aussehen mag. Mit am Start ist eine Allstar-Riege von Gästen, darunter Latto, Mariah the Scientist, Doja Cat, SAILORR, Chris Brown, Anderson .Paak, GloRilla, Sexyy Red, Monaleo, 21 Savage, Brent Faiyaz, Teddy Swims und ihr häufiger Wegbegleiter Bryson Tiller. Auf 18 Tracks unterteilt sich „Finally Over It“ in zwei Teile, „For Better“ und „For Worse“. Sie spiegeln das Hochzeitsthema des Albumcovers wider und spielen auf die übergeordnete Idee des Albums an: den Zynismus, der aus der Suche nach romantischen Beziehungen entstehen kann, und die Entscheidungen, die bleiben, wenn Liebe unmöglich scheint. Die erste Hälfte zeigt Walkers Fähigkeit, sich selbst aus Beziehungen zu befreien, die ihr nicht mehr guttun („Robbed You“, „Situationship“). „No“, das Beyoncés Song „Yes“ von 2003 aufgreift, handelt davon, standhaft gegenüber einseitigen Forderungen zu bleiben: „You want me to cater to you, never tell you no/You want me to lose myself just to keep your home/But the answer’s no.“ („Du willst, dass ich mich um dich kümmere, nie Nein sage / Du willst, dass ich mich selbst verleugne, nur um dein Haus zu behalten / Aber die Antwort ist Nein.“) Und doch singt sie auf „1‑800 Heartbreak“ von der Einsamkeit nach dem Ende einer Partnerschaft. Nicht jeder Song der ersten Hälfte dreht sich um genervte Ab- und selbstbewusste Ansagen. Walker bleibt ihrem Lover-Girl-Instinkt treu („Baby“, „Give Me A Reason“) und räumt zweite Chancen ein („Heart of A Woman“) – doch selbst die kaputtesten Beziehungen bieten Möglichkeiten, etwas Neues zu lernen. In der zweiten Hälfte, „For Worse“, gibt Walker die Suche nach bedingungsloser Liebe auf und tauscht die Idee einer traditionellen Beziehung gegen eine ein, die materiellen Komfort in den Vordergrund stellt. In „FMT“ verabschiedet sie sich von ihrem üblichen Typ Mann und macht mit dem selbstbewussten „Baller“ klar, dass sie nur noch Männer will, die ihre finanziellen Bedürfnisse erfüllen können. Gleichzeitig zieht sie ihre Mauern hoch, obwohl sie sich vielleicht verliebt („Stitch Me Up“, „Allegedly“). Trotz all der Höhen und Tiefen in den verschiedenen Szenarien, die Walker durchspielt, liegt ein Trost darin, dass sie durch all die guten, schlechten und möglicherweise katastrophalen Entscheidungen hindurch eines immer betont: sich selbst zu wählen. In guten wie in schlechten Zeiten.