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I, Scvlptor

Album

I, Scvlptor

2026Death Metal/Black Metal · Musik · Rock

Raserei trifft sakrale Dunkelheit: Hier zeigen sich alle Facetten der Band.

Tracks

  1. 14:53
  2. 24:42
  3. 35:11
  4. 45:05
  5. 53:49
  6. 64:26
  7. 74:59
  8. 84:41

About this album

Behemoths Nachfolger von „The Shit Ov God“ schlägt eine Brücke zwischen der Veröffentlichung aus dem Jahr 2025 und dem, wohin die Reise für die polnische Extreme-Metal-Band als Nächstes geht. „I, Scvlptor“ ist kein richtiges Studioalbum, sondern eine Sammlung an unveröffentlichtem Material, und wird angeführt vom Track „I, Scvlptor“, der ursprünglich während der Sessions zu „The Shit Ov God“ geschrieben wurde. „Das Lied hat es nicht auf das Album geschafft – aber nicht, weil es schwächer war, sondern weil es zu stark daherkam und mit dem anderen Material konkurriert hätte“, erklärt Behemoth-Mastermind Adam „Nergal“ Darski gegenüber Apple Music. „Man will sein eigenes Material nicht gefährden. Man muss es irgendwie verteilen.“ Zu den anderen Songs, die Nergal umverteilen wollte, gehören „Begotten“ und „Lord ov the Horizons“, wobei letzterer aus dem Jahr 2021 stammt. „Das Lied ist ein verborgener Schatz, der auf seinen Moment gewartet hat“, sagt er. „Und bis jetzt hat es sich nie richtig angefühlt. Natürlich hätte ich versuchen können, es mit auf ‚The Shit Ov God‘ zu nehmen. Aber es passte nicht zum Konzept des Albums. Und doch ist es ein ganz besonderes Lied.“ „I, Scvlptor“ enthält außerdem zwei Neuaufnahmen früherer Behemoth-Songs: „Rise of the Blackstorm of Evil“ vom Demo „The Return of the Northern Moon“ (1993) und „In Thy Pandemaeternum“ vom Album „Pandemonic Incantations“ (1998). „Ab und zu höre ich mir unser altes Material wieder an“, erklärt Nergal. „Und jedes Mal denke ich darüber nach, wie viel davon heute noch relevant sein kann. Gilt das noch? Ist das noch Behemoth? Wenn wir uns entscheiden, einen Song neu anzugehen, dann nur, weil er dadurch etwas dazugewinnt. Im Grunde spielen wir da mit unserem eigenen Vermächtnis.“ Abgerundet wird die Sammlung durch Coverversionen zweier Bands, die zu den Grundpfeilern des Black Metal gehören: Venom und Bathory. Auf Behemoths Cover von Venoms Debütsingle „In League with Satan“ aus dem Jahr 1981 ist Stian „Shagrath“ Thoresen von den norwegischen Black‑Metal-Urgesteinen Dimmu Borgir als Gastsänger zu hören. „Das war der erste Venom-Song, den ich je gehört habe“, sagt Nergal. „Er ist einer meiner absoluten Lieblingssongs und altert wie ein guter Wein.“ Behemoths Live-Cover von Bathorys „The Return of Darkness and Evil“ entstand auf Wunsch des polnischen Mystic Festivals, den Song als Hommage an die großen schwedischen Black‑Metal-Wegbereiter zu spielen. „Das ist einer meiner Lieblingssongs von Bathory“, sagt Nergal und weist schnell darauf hin, dass Behemoth die Version von der 1984er-Compilation „Scandinavian Metal Attack“ nachgespielt haben und nicht die Version, die im folgenden Jahr auf Bathorys Album „The Return……“ erschien. „Für mich stecken da unglaublich viele Erinnerungen und Emotionen drin“, sagt er. „Deswegen war es so schön, diesen Song, den ich so sehr liebe, zu singen und zu spielen.“